Existenzgründung im Internet
Hallo,
heute geht es weiter in meiner Rubrik:
“Unser Wissen – Ihr Gewinn!”
Ich möchte Ihnen einige wichtige Erfahrungen bezüglich meiner
Selbständigkeit weitergeben.
Der wichtigste Punkt ist, wenn man sich selbständig macht,
dann bedeutet das “selber alles machen und ständig arbeiten”!
Glauben sie nicht den Versprechungen und unterliegen sie nicht
dem Wunschdenken, mit wenig Arbeitseinsatz viel Geld zu verdienen.
Gerade in der Anfangszeit müssen Sie sich wirklich alles geben!
An Gewinn und tolles Einkommen brauchen Sie erstmal nicht denken.
Kümmern sie sich lieber um die Umsetzung Ihrer Geschäftsidee.
Positionieren Sie sich am Markt und bieten Sie mehr Service
wie Ihre Konkurrenz!
Und die Konkurrenz ist riesig…
Geben sie einfach mal bei Google Ihren Geschäftszweig, z.B.
“Ebooks” ein: Das Ergebnis wird Sie ernüchtern.
Also muss man daran arbeiten, gefunden zu werden.
Von Usern, die auch interessiert an Ihrem Produkt sind.
Okay, dafür gibt es ja uns und den Ranking Topper.
Aber jetzt müsen sie den Besuchern Ihrer Seite natürlich
vermitteln, warum gerade bei Ihnen der Kauf von Vorteil ist!
Das ganze nennt sich dann Marketing und wird Sie die
nächste Zeit voll in Anspruch nehmen.
Sie sollten sich also rechtzeitig informieren, wie Sie Ihr
Marketing aufziehen. Wenn Sie hier Fehler machen,
dann verkaufen Sie nicht und Sie verbrennen viel Geld!
Machen Sie sich eine Tatsache bewusst:
Eine Geschäftsgründung ist immer mit einem finanziellen,
manchmal sogar existenziellen Risiko verbunden!
Gehen Sie auch nicht davon aus, dass alles was Sie einnehmen,
Ihr Einkommen ist.
Denn es gibt ja noch das Finanzamt!
Wenn sie ein Nebengewerbe anmelden, dann ist es ja erst
einmal einfach mit den Steuern.
Nach Ihre Gewerbeanmeldung beim Amt, die sehr einfach von
statten geht, bekommen Sie Post vom Finanzamt.
Das für Sie zuständige Finanzamt bekommt eine Durchschrift
der Gewerbeanmeldung von der Anmeldestelle zugesandt und
wird sich daraufhin umgehend bei melden und Ihnen einen sogenannten
„Betriebseröffnungsbogen“ zuschicken. In diesem
Bogen müssen Sie detaillierte Angaben zu Ihrer Person und dem
Betrieb machen.
Das Finanzamt fragt Sie außerdem nach dem zu erwartenden
Gewinn Ihres Betriebes im ersten Jahr. Hier sollten Sie nicht mit
großen Zahlen „protzen“, sondern eher zurückhaltend sein, da
sonst erhebliche Steuervorauszahlungen auf Sie zukommen
können.
Die meisten Gründer setzen hier einfach „Null“ ein, da sie davon
ausgehen, im ersten Jahr noch keine Gewinne einfahren zu
können. So müssen sie noch keine Steuervorauszahlungen leisten.
Aber Vorsicht: Am Ende des Jahres wird abgerechnet! Und
wenn Sie wider Erwarten doch ansehnliche Gewinne einfahren
konnten, müssen Sie die entsprechenden Steuern nun nachzahlen.
Mein Tipp: Seien Sie realistisch!
Der sicherste Weg, Ärger zu vermeiden ist,
sich einen Steuerberater zu nehmen.
Wenn Sie einmal Probleme mit dem Finanzamt haben, dann
haben Sie den Kopf fürs geld verdienen nicht mehr frei!
Und das ist der Mega-GAU!
Ich habe hier noch einen interessanten Link zu einem kostenlosen
Software-Programm, dass Ihnen das Buchhalten etwas erleichtert:
www.easyct.de
Hier noch ein paar Details zur Gewerbeanmeldung,
die muss jeder vornehmen, der Geld im Internet verdienen will:
Der grundlegende Schritt auf dem Weg zur eigenen Firma ist die
Anmeldung eines Gewerbes. Das kann meistens bei Ihrer Stadt oder
Gemeindeverwaltung erledigt werden und dauert nicht lange.
Nehmen Sie zu diesem Termin unbedingt Ihren Personalausweis mit.
Die Anmeldung erfolgt durch das Ausfüllen eines vorgefertigten
Formulares. Oft macht dies der Beamte für Sie, bei manchen
Behörden muss es der Anmelder selbst tun.
Unter „Angemeldete Tätigkeit“ sollten Sie eine möglichst
weitläufige Bezeichnung wählen, wie z.B. „Handel mit
erlaubnisfreien Waren aller Art über Internet“
Dann brauchen sie später nicht noch eine Änderung
beantragen, falls Sie Ihr Geschäftsfeld im Internet ausweiten!
Über IHK und Berufsgenossenschaft brauchen Sie sich nicht
den Kopf zerbrechen, solange Sie keine hohen Einnahmen haben,
sind Sie dort kostenlos mit dabei.
Sie bekommen natürlich ebenfalls Fragebögen über Ihr Gewerbe
zugeschickt.
Sie sehen, es kommt doch einiges auf Sie zu,
darum sollten Sie sich umfassend informieren!
Aber es gibt auch was Positives:
Sie sind der Boss, Sie brauchen nicht ständig fragen:
“Darf ich das so machen, Chef?”
Kein Reformstau und keine Bevormundung von inkompetenten
Vorgestzten! Wie Sie etwas tun oder ob Sie es lassen, das ist
Ihre Entscheidung!
Das ist das Schöne und darum mache ich da auch!!!!!!
Jetzt verkneife ich mir einen Werbelink, aber Sie wissen ja,
wo es gute Ratgeber gibt….
Übrigens, die IHK hilft auch gerne weiter, wenn Sie ein
Gewerbe angemeldet haben, dann bekommen Sie auch manchmal
wirklich gute Einladungen zu kostenlosen Seminaren, die
gibt es auch für Gründer, nur mal so am Rande…
Bis zum nächsten Mal,
da erzähle ich etwas über Networking…
Ihr
Bernd Kracht




